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Schweinefleisch vom Acker auf den Tisch

Lebensmittelsicherheit

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Eine hohe Lebensmittelsicherheit ist eine der Voraussetzungen der dänischen Schweineproduktion. Dänisches Schweinefleisch ist durch einen sehr niedrigen Anteil krankheitserregender Bakterien, Medizinrückstände und sonstiger unerwünschten Stoffe gekennzeichnet.

Krankheitserregende Bakterien
Krankheitserregende Bakterien in Fleisch und Fleischprodukten sind beispielsweise Salmonellen, Yersinia und Listerien. Die Branche hat seit 1990 einen Handlungsplan für die Bekämpfung unerwünschter Bakterien in Schweinefleisch. Seit 1994 konzentriert man sich vor allem auf Salmonellen, u.a. weil die Bekämpfung dieser Bakterie auch das Vorkommen anderer Bakterien wesentlich reduziert.

Sämtliche Bestände, die jährlich mehr als 200 Schlachtschweine liefern, werden laufend auf Salmonellen unter den Schweinen untersucht. Beim Schlachten werden Fleischproben entnommen, die dann auf Antistoffe gegen Salmonellen untersucht werden. Jedes Jahr werden im Zuge dieser Untersuchungen mehrere Hunderttausende Proben in den Schlachthöfen entnommen.

Mit Salmonellen angesteckte Schweine haben Bakterien im Magen-Darm-Kanal. Wenn Magen und Darm während des Schlachtens entnommen werden, besteht Gefahr, dass die Salmonellen-Bakterien auf das Fleisch übertragen werden. Deswegen werden beim Schlachten der Schweine aus mit Salmonellen infizierten Beständen besondere Maßnahmen getroffen.

Der Bakterie Salmonella DT 104 wird besondere Aufmerksamkeit gewidmet, weil sie resistent ist - d.h. sie ist gegen eine Reihe von Antistoffen beständig, die andere Salmonellenbakterien töten. Eine Bekämpfung durch Medizin ist deshalb schwierig. Wenn DT 104 in einem Bestand gefunden wird, gibt es besondere Maßnahmen, die getroffen werden müssen, damit sich die Infektion nicht auf andere Bestände verbreitet. Auch beim Schlachten und bei der Verwendung des Fleisches müssen besondere Maßnahmen getroffen werden, damit sichergestellt wird, dass die Bakterien die Verbraucher nicht erreichen.

Der Handlungsplan der Branche gegen Salmonellen hat zur Folge gehabt, dass die Zahl der von Schweinefleisch verursachten Salmonellen-Fälle seit einer Reihe von Jahren abnimmt.

Rückstände
Unter "Rückstände" sind Medizinrückstände, Schwermetallrückstände, Pestiziden und sonstige unerwünschte Stoffe im Fleisch zu verstehen. Dänisches Schweinefleisch wird laufend von den Behörden auf Reststoffe untersucht - solche kommen jedoch äußerst selten vor. Im Laufe der letzten 10 Jahre wurden nur in zwischen 0,01 und 0,04% der untersuchten Proben (19.000-22.000 jährlich) Medizinreste gefunden. Die Anwendung von Medikamenten ist in der dänischen Schweineproduktion generell niedrig. Dänemark produziert rund 11% der Schweine in der EU, verwendet jedoch nur 1,3% der Antistoffe in Europa.

Der Gehalt an Hormonen, Pestiziden und Schwermetallen wird auch von den Behörden überwacht, und keine von diesen wurden in den letzten zehn Jahren festgestellt.